iba meets iba
eine ausstellung zur 100jährigen geschichte der internationalen bauausstellungen 15. oktober 2015 bis 22. november 2015; eröffnung 14. oktober 2015

die ausstellung möchte vor dem hintergrund der aktuellen diskussionen um eine mögliche iba in stuttgart den 100-jährigen erfahrungsschatz internationaler bauausstellungen ins bewusstsein zu heben, zeitgemäß weiter entwickeln und für all jene verfügbar machen, die für komplexe räumliche strategien orientierung suchen.

„iba meets iba“ wurde als kooperationsprojekt der iba hamburg gmbh und des m:ai mu- seum für architektur und ingenieurkunst nrw entwickelt. an wechselnden orten und mit wechselnden kooperationspartnern wird eine der herausragenden leistungen der baukultur thematisiert.

kuratiert von stefan werrer und wolfgang schwarz.

 

 

wild sites
thomas rustemeyer: wilde orte in rotterdam und stuttgart – eine diskursive ausstellung 3. dezember 2015 bis 24. januar 2016; eröffnung 2. dezember 2015
symposium 1. dezember 2015

jenseits von normativer stadtplanung sind initiativen und informelle gruppen aktiv, die das zusammenleben in der stadt gestalten und dafür neue strategien und taktiken erproben. sie setzen „von unten“ wichtige impulse. die ausstellung zeigt fallbeispiele aus stuttgart und rotterdam. auf der einen seite die arbeiterstadt rotterdam, eine stadt mit vielen kleinen ini- tiativen und vernetzten akteuren. auf der anderen seite das wohlhabende stuttgart, das sich mit seinen wilden orten schwer tut. wild sites ist ein zeichnerisches rechercheprojekt von thomas rustemeyer.

kuratiert von petra stojanik und christian holl.

 

 

studio plus
druot, lacaton & vasall: transformation als bauliches manifest 4. februar 2016 bis 3. april 2016; eröffnung 3. februar 2016

die erste realisierung nach den prinzipien der studie plus hat über ein jahrzehnt gedauert und die initiatoren druot, lacaton & vassal hatten mit einigen widerständen zu kämpfen, aber seit dem erfolg des tour bois le prêtre wird das architektentrio mit anfragen überhäuft. der turm im norden von paris ist zum paradebeispiel für den umgang mit dem erbe der nach- kriegsmoderne geworden.
mit „studie plus – als bauliches manifest“ stellen wir in einer bestandsaufnahme die vielver- sprechenden ergebnisse vor. neben dem gebauten manifest in paris belegen projekte aus saint nazaire und bordeaux den erfolg der strategie.
kuratiert von kyra bullert und theo härtner. 

 

schwermut und abendteuer des hausbaus
gottfried müller – architekturkarikaturen
14. april bis 5. juni 2016; eröffnung 13. april 2016

manfred sack schrieb über gottfried müllers poetische kunst: „es ist abenteuerlich, was er an erschütternden, rätselhaften, tragikomischen entdeckungen gemacht hat und sie uns – in eigenhändiger niederschrift – bekanntgibt, mit einer in polizeiprotokollen gepflegten sprache. sie ist von knarrender trockenheit und trägt nicht wenig dazu bei, uns die häuser- und be- wohnerdramen aus den dunklen ecken unserer daseinswelt spannend zu machen.“
gottfried müller lehrt an der tu dortmund architekturdarstellung.
kuratiert von antje krauter und klaus jan philipp. 

 

stuttgart reißt sich ab
verschwundene bauwerke – veränderung des stadtbildes
16. juni 2016 bis 18.september 2016; eröffnung 15. juni 2016

es gibt zu wenig regelungen, um gegen abriss vorzugehen: in der regel auf der grundlage einer wirtschaftlichen unzumutbarkeit des erhalts erfolgen genehmigungen zum abbruch. die aufwertung der stuttgarter stadtviertel durch u.a. teure sanierungen oder abrisse und neubauten, verdrängt alteingesessene bewohner, langansässige geschäfte und damit die vielfalt in stuttgart. es fehlt platz für kulturschaffende, letzte industriebrachen mit bürobauten oder einkaufszentren bebaut. die ausstellung widmet sich herausragenden, in den letzten jahrzehnten verschwundenen bauten in stuttgart.

kuratiert von claudia betke und wilfried dechau 

 

 

die architekturgalerie am weißenhof wird dauerhaft, bzw. für die dauer eines jahres, unterstützt von:

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darüber hinaus helfen uns sponsoren und stiftungen mit einmaligen zahlungen ausstellungsvorhaben zu realisieren.