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hans herkommer
ein stuttgarter architekt
03/10/13 – 01/12/13

hans herkommer (1887 – 1956) gehörte in den 1920er jahren zu den führenden vertretern des katholischen kirchenbaus in deutschland. so ist unter anderem die michaelskirche in stuttgart-sillenbuch noch heute dokument seines herausragenden könnens auf diesem gebiet. außerdem entwarf er industrie-, verwaltungs- und wohnbauten, wie zum beispiel das lagerhaus der zuckerfabrik münster in stuttgart-bad cannstatt.
das oeuvre des vornehmlich in süddeutschland tätig gewesenen spiegelt beispielhaft die architektonischen debatten seiner zeit. es ist geprägt durch seine aufgeschlossenheit für neue konstruktionen, eine spezifische sensibilität für die ästhetische wirkung von materialien durch farben und den versuch, einen architektonischen ausdruck jenseits des bloß funktionalen zu schaffen.

 

 

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beyond tourism – zanzibar
18/07/13 – 15/09/13

tourismus als katalysator für eine breit angelegte, sozial gerechte und nachhaltige entwicklung.

 

auch im globalen süden wird urbaner tourismus zunehmend zu einem wichtigen faktor im wettbewerb zwischen den städten. zudem stellt die sich stetig verschärfende soziale und wirtschaftliche ungleichheit historische städte vor besondere herausforderungen.

 

gezeigt werden die urbanen und architektonischen potenziale von stone town, teil des unesco-weltkulturerbes, mit blick auf ihre zunehmend touristische entwicklung.

mithilfe einer palette inspirierender und innovativer praktiken des urbanen tourismus weltweit wird den fragen nachgegangen: unter welchen voraussetzungen kann tourismus zu einem katalysator für eine breitere und sozial gerechtere urbane entwicklung werden? welche urbanen, architektonischen und programmatischen strategien könnten ein solch ganzheitliches ziel fördern?


kuratiert von marisol rivas-velázquez, andreas hardegger und anette gangler
mit unterstützung von matthias görlich, julia hartmann und lucas krupp

 

bilder der eröffnung finden sie hier.

 

 

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Materialdialog: Bauen mit Holz
Forschungsgebiet Baubotanik, Stuttgart
designtoproduction, Zürich/Stuttgart
23/05/13 – 07/07/13

architektonische vorstellungen durch material wirklichkeit werden zu lassen, aus einem material eine architektonische haltung zu entwickeln, die die qualitäten des jeweiligen materials auszudrücken oder sogar noch zu steigern vermag, verleiht dem bauen seine sinnliche dimension.
ferdinand ludwig (forschungsgebiet baubotanik, stuttgart) und fabian scheurer (designtoproduction, zürich/stuttgart) führen anhand beispielhafter projekte und eigens für die ausstellung angefertigter exponate sowie in kurzen statements zu den Begriffen komplexität, offenheit, kontrolle, robustheit, prozessgestaltung einen dialog über das bauen mit holz.
der von der architekturgalerie am weißenhof mit dieser ausstellung initiierte gedankenaustausch zwischen unterschiedlichen zeitgenössischen positionen des bauens fördert damit exemplarisch den grundlegenden diskurs über die technologischen und kulturellen potenziale eines materials, von dem man meinen könnte, schon alles zu wissen.

 

kuratiert von stefan werrer

 

bilder der eröffnung finden sie hier.

 

 

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Oliver Kruse
Räumliche Zusammensetzung
28/03/2013 - 12/05/2013

der künstler oliver kruse untersucht das feld zwischen architektur und skulptur. seine arbeiten loten das potenzial aus, das darin steckt, die spannung von sichtbarem und verborgenem erfahrbar zu machen. die räumliche vorstellungskraft wird an ihre grenzen geführt. kruse baut komplexe strukturen, die sich auf architektonische räume beziehen und deren qualitäten, die oft durch routinen unsichtbar geworden sind, wieder sichtbar machen. gezielt wird dabei nach dem potenzial vermeintlich zufälliger ordnungen, nach der kraft des scheinbar beiläufigen gefragt. für die architekturgalerie am weißenhof hat oliver kruse eine eigens für die räume der galerie entwickelte installation entworfen.

 

zur ausstellung erscheint eine publikation.


kuratiert von christian holl

 

bilder der eröffnung finden sie hier.

 

 

atellier

Fotografien: © FLC / VG Bild-Kunst, Bonn 2013  //  © Archive Olgiati  //  © June-14 Meyer-Grohbrügge & Chermayeff, 2013

 

Mythos Architekturatelier
31/01/2013 - 17/03/2013

 

wo auch immer die besten ideen entstehen, das atelier ist der ort, an dem sie zu konkreten projekten werden. das atelier – das büro, das studio – ist die visitenkarte des architekten. ob groß oder klein, ob loft oder winziges studiolo, immer ist das atelier ort des kreativen austausches.
die ausstellung zeigt fotografien von typischen ateliers seit dem 19. jahrhundert bis in die gegenwart. es werden kontinuitäten und entwicklungen sichtbar, die bis heute den alltag im architekturbüro bestimmen. der schmale schlauch, in dem le corbusier sein atelier in der rue des sèvres in paris führte, kehrt immer wieder. auch andere räumliche situationen wiederholen sich. dabei wird deutlich, dass trotz des ersatzes von zeichenmaschinen durch bildschirmarbeitsplätze gleiche raumformen und möblierungen weiter benutzt werden. es zeigen sich aber auch die veränderungen im berufsbild und selbstverständnis des architekten.
die fotodokumentation wird ergänzt durch kurze videos, die einblicke in die verschiedensten architekturbüros dieser welt ermöglichen.


kuratiert von kyra bullert, raoul humpert, chrissie muhr, klaus jan philipp

 

pressemeldungen zu dieser ausstellung finden sie in unserem pressespiegel.

 

bilder der eröffnung finden sie hier.